AGPU with new Chairman of the Management Board

At the general meeting of the AGPU in Bonn two weeks ago, the regular re-election of the management board was also on the agenda. The previous chairman Dr. Axel Bruder (RENOLIT SE) and vice chairman Joachim Eckstein (PolyComply Hoechst GmbH) left the AGPU board after ten and 30 years respectively. At the first constituting meeting of the new management board, Dr. Oliver Mieden (Vinnolit GmbH & Co. KG) was elected as the new chairman. Mailin Bode (RENOLIT SE) and Andreas Kopf (debolon dessauer bodenbeläge GmbH & Co. KG) were newly elected to the board.

Thus, the AGPU board is composed as follows for the period 2018 to 2021: Chairman Dr. Oliver Mieden (Vinnolit GmbH & Co. KG), Vice Chairmen Joachim Tremmel (BASF SE) and Stefan Valerius (Dekura GmbH) as well as Treasurer Uwe Dietsch (INOVYN Deutschland GmbH). The assessors are Dr. Rüdiger Baunemann (PlasticsEurope Deutschland e.V.), Mailin Bode (RENOLIT SE), Rainer Grasmück (Baerlocher GmbH), Roland Jahn (GEALAN Fenster-Systeme GmbH), Andreas Kopf (debolon dessauer bodenbeläge GmbH & Co. KG) and Dr. Dieter Polte (VESTOLIT GmbH).

Positive development in recycling solutions for the building material PVC

On the occasion of the 21st Altkunststofftag in Bad Neuenahr, AGPU and the Federal Association for Secondary Raw Materials and Waste Management (bvse) has given a positive interim result for the recycling of PVC as a building material. PVC has numerous durable applications in the construction sector. Proven products such as windows, floorings, pipes, roofing and waterproofing membranes or cables are particularly worth mentioning here. “By building up and expanding recycling solutions that are now very well established, the sustainability of these construction products can be demonstrated,“ says Dr. Thomas Probst of the bvse.

This development is also documented in the recently published VinylPlus® progress report, which shows that PVC recycling numbers are steadily increasing in Europe. The recycling activities in Germany played a major role in this.

Vienna: PVC Material restrictions removed from guidelines

The City of Vienna has implemented its announcement to amend its housing promotion guidelines, as reported a few weeks ago. With the publication of the updated regulations for new buildings and renovations on June 5, 2018, these have now coming into effect.

Thus, in addition to many technical criteria, the elimination of the previous minimum building ecology requirements is a great success. All material restrictions (including PVC) were deleted. This means that the focus of Vienna’s housing subsidy is once again clearly focusing on energy and CO2 savings.

We would like to take this opportunity to thank our colleagues in Austria and all those involved who have contributed to this success.

 

Starke Seiten Summer 2018 and Anniversary Edition published

Just in time for the AGPU general meeting, the summer issue of STARKE SEITEN has been published. It has been sent to around 27,000 decision-makers from selected target groups as well as to the PVC industry and its value chain in Germany, Austria and Switzerland. About 6,500 addressees receive the Blitz-Info together with the STARKE SEITEN.

The special issue STARKE ZEITEN for the 30th anniversary has also been published. The focus is on the topic „Sustainability through innovation – 30 years for PVC“. Ms Svenja Schulze, Federal Minister for the Environment, Nature Conservation and Nuclear Safety, was won for the greeting. In this she makes a strong statement on the sustainability of PVC products. In addition, 20 AGPU member companies present examples of their innovational strength. The anniversary edition is included in a partial mailing of STARKEN SEITEN.

If you would like to use the STARKE SEITEN for your communication or would like to order an article, please contact us. We would be pleased to send you the current media data with the topic planning for the next issue.

AGPU mit neuem Vorstandsvorsitzendem

Bei der Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft PVC und Umwelt e.V. (AGPU) stand am vergangenen Freitag in Bonn auch die turnusmäßige Neuwahl des AGPU-Vorstands auf der Agenda. Der bisherige Vorstandsvorsitzende Dr. Axel Bruder (RENOLIT SE) sowie Joachim Eckstein (PolyComply Hoechst GmbH) schieden nach zehn bzw. 30 Jahren im AGPU-Vorstand aus. In der konstituierenden ersten Sitzung des neuen Vorstandes wurde Dr. Oliver Mieden (Vinnolit GmbH & Co. KG) zum neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt. Neu in das Gremium gewählt wurden Mailin Bode (RENOLIT SE) und Andreas Kopf (debolon dessauer bodenbeläge GmbH & Co. KG).

Damit setzt sich der AGPU-Vorstand in der Wahlperiode 2018 bis 2021 wie folgt zusammen: Vorsitzender des Vorstands Dr. Oliver Mieden (Vinnolit GmbH & Co. KG), Stellvertreter Joachim Tremmel (BASF SE) und Stefan Valerius (Dekura GmbH) sowie Schatzmeister Uwe Dietsch (INOVYN Deutschland GmbH). Beisitzer sind Dr. Rüdiger Baunemann (PlasticsEurope Deutschland e.V.), Mailin Bode (RENOLIT SE), Rainer Grasmück (Baerlocher GmbH), Roland Jahn (GEALAN Fenster-Systeme GmbH), Andreas Kopf (debolon dessauer bodenbeläge GmbH & Co. KG) und Dr. Dieter Polte (VESTOLIT GmbH).

Als Stimme der PVC-Branche in Deutschland schafft die AGPU mit ihren rund 60 Mitgliedsunternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette seit 30 Jahren Transparenz in der Öffentlichkeit und steht für fundierte Informationen im vertrauensvollen Dialog mit wichtigen Stakeholdern.  Die AGPU bündelt das Wissen vieler Experten und fördert dessen Austausch. Durch stetige Beobachtung von Medien und Gesetzgebung fungiert die AGPU zudem als Radar der Branche.

Seit 2017 ist die AGPU assoziiertes Mitglied von VinylPlus®, dem Nachhaltigkeitsprogramm der europäischen PVC-Branche, und trägt so noch mehr dazu bei, die Inhalte und Ziele der freiwilligen Selbstverpflichtung in Deutschland bekannter zu machen. Im Rahmen der weiter intensivierten Zusammenarbeit werden wichtige Erfahrungen ausgetauscht und Ressourcen besser genutzt. Auch dies trägt dazu bei, dass die Branche und der Werkstoff PVC auch in Zukunft durch Innovation und nachhaltige Entwicklung gut aufgestellt sind.

BVSE und AGPU: Positive Entwicklung bei Recyclinglösungen für den Baustoff PVC

Anlässlich des 21. Altkunststofftages in Bad Neuenahr haben der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. (bvse) und die Arbeitsgemeinschaft PVC und Umwelt e.V. (AGPU) eine positive Zwischenbilanz für das Recycling des Baustoffes PVC gezogen. PVC hat zahlreiche langlebige Anwendungen im Baubereich. Hier sind insbesondere bewährte Produkte wie etwa Fenster, Rohre, Bodenbeläge, Dach- und Dichtungsbahnen oder Kabelummantelungen zu nennen. „Durch Aufbau und Erweiterung von mittlerweile sehr etablierten Recyclingwegen lässt sich die Nachhaltigkeit dieser Bauprodukte inzwischen gut darstellen“, macht der bvse-Kunststoffexperte Dr. Thomas Probst deutlich.

PVC-Recycling im Aufwind

Der kürzlich veröffentlichte Fortschrittsbericht von VinylPlus®, dem Nachhaltigkeitsprogramm der europäischen PVC-Branche, hat gezeigt, dass sich das PVC-Recycling weiterhin im Aufwind befindet. So konnten 2017 insgesamt 639.648 Tonnen recyceltes PVC registriert und die Menge im Vergleich zu den Vorjahren (560.492 Tonnen in 2016) gesteigert werden. Damit sind mittlerweile fast 80 Prozent des angestrebten Jahresziels von 800.000 Tonnen für 2020 erreicht. Maßgeblichen Anteil hieran haben die Recyclingaktivitäten in Deutschland. Anfang der 1990er Jahre hat man damit begonnen, Recyclinganlagen zu errichten und Sammelsysteme aufzubauen oder weiter zu optimieren. „Mittlerweile gibt es in Deutschland etwa 70 Betriebe, die mit dem Recycling von PVC Geld verdienen“, so AGPU-Geschäftsführer Thomas Hülsmann.

Diverse Recyclinginitiativen

Knapp 73 Prozent des jährlich hergestellten PVC wird im Baubereich eingesetzt und  wie in der Produktion sind folglich auch in der Abfallwirtschaft PVC-Bauprodukte mengenmäßig am bedeutendsten. Um die Verwertung kümmern sich in Deutschland diverse Recyclinginitiativen, wie die AgPR Arbeitsgemeinschaft PVC-Bodenbelag Recycling und RoofCollect (Dachbahnen). Für Fenster hat die Rewindo GmbH mit ihren Recyclingpartnern ein flächendeckendes Rücknahmesystem eingerichtet. 2017 konnten insgesamt rund 100.000 Tonnen PVC-Regranulat aus Altfenstern und Produktionsabschnitten gewonnen werden. Seit Anfang 2005 bilden die Rohr-Recycling GmbH & Co. KG in Westeregeln und der Kunststoffrohrverband e.V. (KRV) eine Allianz, um die Verwertungsmengen zu steigern. Diese Initiative nimmt PVC-Rohre bundesweit zurück und sorgt für die Verwertung der Altprodukte.

Aus Alt mach Neu

Vorwiegend das Mittel der Wahl in diesem Prozess ist nach wie vor das werkstoffliche Recycling. Hierbei wird aus den ausgedienten Produkten ein Rohstoff gewonnen, der wieder in neuen Anwendungen verwendet werden kann. So ist das beim Fensterrecycling gewonnene Regranulat in neuen Fensterprofilen, ummantelt mit PVC-Neumaterial, als Recyclatkern zu finden. Der Einsatz der PVC-Recyclingprofile ist mittlerweile Standard. Anwendbar ist dieses Prinzip auch für PVC-Böden und -Rohre, bei denen das Regranulat auf der Unterseite bzw. in der Mittelschicht eingesetzt werden kann. Etablierte, langlebige Produkte werden schließlich – zum Teil als Mischfraktion – auch aus alten PVC-Kabelummantelungen hergestellt. Hier reicht die Palette vom Bakenfuß, über Schächte und Bretter bis zum widerstandsfähigen Industriebodenbelag. Die Hersteller solcher Produkte finden sich auch im PVC-Recyclingfinder der AGPU.

Altkunststofftag in Bad Neuenahr

Vom 12. bis 13. Juni lädt der bvse-Fachverband Kunststoffrecycling in diesem Jahr bereits zum 21. Mal, zum Internationalen Branchentreff nach Bad Neuenahr ein. Auf der zweitägigen europäischen Branchentagung stehen aktuelle Themen des Kunststoffrecyclings auf dem Vortrags- und Diskussionsprogramm. Eine ideale Netzwerk- und Informationsplattform bietet an beiden Tagungstagen das Ausstellerforum.

SKZ-Netzwerktag am 21. Juni in Würzburg

Das Kunststoffzentrum SKZ lädt für den 21. Juni 2018 zu seinem Netzwerktag ein. Die Veranstaltung wurde in diesem Jahr neu konzipiert und bietet den Teilnehmern unter anderem Führungen durch das Technologie-Zentrum, eine Fachausstellung mit Unternehmen aus der Kunststoff-Branche, eine Reihe an Vorträgen mit Experten aus der Industrie und Forschung sowie jede Menge Gelegenheiten zum persönlichen Austausch.

Die Teilnahme am SKZ-Netzwerktag ist kostenfrei. Die AGPU ist Mitglied beim SKZ und umgekehrt, dadurch erhalten AGPU-Mitgliedsunternehmen unter anderem bei kostenpflichtigen SKZ-Veranstaltungen 10 Prozent Rabatt auf die Teilnahmegebühr.