VSF 2019 in Prag: Jetzt noch anmelden

In der kommenden Woche vom 9. bis 10. Mai findet in Prag das diesjährige VinylPlus® Sustainability Forum statt. Ein Schwerpunkt der hochkarätig besetzten Veranstaltung sind die Themen Innovationen und Digitalisierung rund um den Werkstoff PVC. Im Rahmen des Forums wird VinylPlus unter anderem die jüngsten Erfolge des europäischen Nachhaltigkeitsprogramm vorstellen, dazu zählen auch die registrierten PVC-Recyclingmengen für das vergangene Jahr 2018.

Das ausführliche Programm sowie die Möglichkeit, sich für die Veranstaltung kurzfristig noch anzumelden, finden sie unter https://events.vinylplus.eu/vsf2019.

PVC-Nachfrage steigt bis 2026 auf 56 Mio. Tonnen

Die Marktforscher von Ceresana haben kürzlich ihren aktuellen fünften PVC-Marktreport vorgestellt. Demnach schätzen die Experten, dass die weltweite PVC-Nachfrage bis zum Jahr 2026 auf 56,2 Millionen Tonnen ansteigen wird. Laut dem kostenpflichtigen Report entfiel im Jahr 2018 zwei Drittel des gesamten Verbrauchs auf Produkte aus Hart-PVC.

Der weltweite Marktanteil von PVC-Rohren und Rohrleitungen lag bei 37 Prozent, der Anteil von Profilen lag bei 19,9 Prozent, Folien und Platten bei 18,3 Prozent. Der wichtigste Abnehmer ist mit über 60 Prozent nach wie vor die Baubranche. An zweiter Stelle kommt mit 16 Prozent die Verpackungsindustrie.

Sommer-Workshop mit top-aktuellen Themen

Am 06. Juni 2019 findet in Frankfurt der gemeinsame Workshop „PVC und Umwelt“ von AGPU und PlasticsEurope Deutschland statt. Seit Ende der vergangenen Woche steht nun auch das finale Vortragsprogramm. Neben der kürzlich veröffentlichten Titandioxid-Studie gibt es den neuesten Sachstand zu den Themen Materialien im Kontakt mit Trinkwasser, Mikroplastik sowie PVC-Recycling unter REACH und Abfallgesetzgebung. Interessant sind auch die aktuellen Umfrageergebnisse zum Kunststoff-Image und zur Kunststoffbranche sowie der Vortrag über Krisenkommunikation.

Falls Sie am Workshop teilnehmen wollen, können Sie sich gerne an unsere Geschäftsstelle wenden.

INOVYN Awards 2019 in vier Kategorien

In der aktuellen Ausgabe der STARKE SEITEN werden auch die INOVYN Awards 2019 vorstellt. Derzeit läuft die Bewerbungsphase für diesen Wettbewerb, im Oktober werden während der Kunststoffmesse K im Rahmen einer Feierstunde dann die besten PVC-Produkte ausgezeichnet. „Innovation ist der Schlüssel zu weltweitem Wachstum und nachhaltiger Entwicklung für die gesamte PVC-Branche“, so Chris Tane, CEO von INOVYN. Die Auszeichnungen werden in vier Kategorien vergeben: Nachhaltigkeit, Design, Prozess- und Produktinnovation. Die Experten-Jury, die alle Einreichungen bewertet, wurde kürzlich bekannt gegeben und freut sich auf die zahlreichen PVC-Innovationen.

 

Neue Ausgaben von STARKE SEITEN und BLITZ-INFO

In dieser Woche erfolgt der Versand der Frühjahr-Ausgaben von STARKE SEITEN und BLITZ-INFO. Die Auflage des Magazins liegt derzeit bei 26.500 Exemplaren und richtet sich an Entscheider aus ausgewählten Zielgruppen, an die PVC-Branche sowie deren Wertschöpfungskette aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Eine Teilauflage der STARKE SEITEN wird wie üblich mit dem BLITZ-INFO verschickt. Dieser gedruckte Newsletter informiert über die nachhaltige Entwicklung von PVC und richtet sich insbesondere an relevante Entscheider aus Politik, Verwaltung, Industrie und Handel.

Beide Publikationen stehen ab sofort auch als Download auf unserer Website zur Verfügung (direkte Links: STARKE SEITEN  BLITZ-INFO) Die Mediadaten mit der Themenplanung für die zwei kommenden Ausgaben der STARKE SEITEN senden wir Ihnen gerne zu. So ist unter anderem geplant zur K-Messe in Düsseldorf auch wieder eine Ausgabe in englischer Sprache herauszugeben.

 

Gemeinsame Nachhaltigkeitskonferenz von IK und EuPC

Am 13. und 14. Juni findet in Berlin unter dem Motto „A Circular Future with Plastics“ die gemeinsame Nachhaltigkeitskonferenz der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen und EuPC statt. Erwartet werden rund 200 Teilnehmer aus ganz Europa.

„Nachhaltigkeit und der Kreislauf von Kunststoff und Kunststoffprodukten sind weiterhin die wichtigsten Themen für unsere Industrie. Die Unternehmen müssen große Anstrengungen leisten, um mit der schnellen Entwicklung bei Gesetzgebung und Verbraucherverhalten Schritt zu halten“, so EuPC-Geschäftsführer Alexander Dangis. Im Rahmen der Konferenz finden auch die EuPC-Generalversammlung sowie die Verleihung des Preises für die „besten Polymerhersteller in Europa 2019“ statt.

https://circularfuturewithplastics.eu/de/

INOVYN Awards 2019: PVC-Innovationen gesucht

Es ist wieder soweit. Für die INOVYN Awards 2019 werden wieder innovative Projekte bzw. Produkte gesucht, die dazu beitragen, das positive Image von PVC als vielseitigen, wirtschaftlichen, sicheren und zum Allgemeinwohl der Gesellschaft beisteuernden Werkstoff zu fördern. Mitmachen können unter anderem PVC-Verarbeiter, Universitäten, Architekten, Designer und Forschungseinrichtungen.

Vorschläge können unter die Webseite des INOVYN Awards bis zum 15. Mai 2019 eingereicht werden. Eine Jury entscheidet dann, welches Produkt bzw. Projekt am 17. Oktober bei der Preisverleihung während der K-Messe in Düsseldorf prämiert wird.

Mehr Informationen finden Sie unter https://www.inovynawards.com/.

Neue Studie zu Titandioxid veröffentlicht

Kaum zu ersetzen, eine massive Einschränkung für die Produktqualität und Produktvielfalt, schlecht für etablierte Verwertungswege: So sieht das Fazit einer aktuellen Untersuchung der Kunststoffindustrie, der Pigmenthersteller und der Recycler aus, sollte der Weißmacher Titandioxid für die Kunststoffproduktion wegfallen. Die Studie ist eine Reaktion auf die Pläne der Europäischen Kommission, Titandioxid als möglicherweise krebserzeugend einzustufen. Die Industrie sieht keinen Grund für eine solche Einstufung, da bestehende strenge Grenzwerte und Regularien den ordnungsgemäßen und sicheren Gebrauch von Titandioxid garantieren. Darüber hinaus konnten verschiedene epidemiologische Langzeit­studien keine Gesundheitsrisiken für Beschäftigte im Umgang mit dem Stoff feststellen.

Das Weißpigment ist ein wichtiger Rohstoff für Farben, Kosmetika und Medikamente und ist hierzulande in nahezu allen verarbeiteten Kunststoffen enthalten, dabei in fast 50 Prozent mit Gehalten über einem Prozent. Ziel der Studie war es, sowohl Fakten über die Verwendung von Titandioxid bei der Kunststoffverarbeitung in den unterschiedlichen Anwendungen zu erhalten als auch die Auswirkungen im Hinblick auf die Verwertung von Kunststoffabfällen zu ermitteln. Im Falle einer Einstufung könnten all diejenigen Kunststoffabfallströme, die mehr als ein Prozent Titandioxid enthalten, insbesondere aus dem Bau- und Abbruchbereich, zu gefährlichem Abfall werden. Die wesentlichen Ergebnisse der Studie im Überblick:

  • Für Kunststoffhersteller und -verarbeiter gibt es aufgrund seiner herausragenden technischen Eigenschaften derzeit keine Alternative zu Titandioxid.
  • Die aktuelle Befragung von Kunststoffverarbeitern stützt die bisherige Befürchtung, nach denen eine Einstufung zu einer massiven Einschränkung in der Anwendungsbreite von Kunststoffprodukten führen würde.
  • Kunststoffverpackungsabfälle, die über Leichtverpackungssysteme erfasst werden, können durch die Sortierung in einzelnen Kunststofffraktionen punktuell zu Titandioxid-Gehalten oberhalb von ein Prozent führen. Hiervon sind aktuell etwa 400.000 t Kunststoffe betroffen, die derzeit einem werkstofflichen Recycling zugeführt werden.
  • Im Baubereich sind insbesondere die heute fest etablierten Erfassungs- und Verwertungssysteme zum Beispiel für Fensterprofile betroffen; hier weisen mehr als 90% Titandioxid-Gehalte von mehr als ein Prozent auf.
  • Am Beispiel der Abfallwirtschaft zeigt sich, dass die möglichen Folgen einer Einstufung von Titandioxid als krebserregend konträr zur EU- Kunststoff­strategie stehen würden. So müssten Kunststoffabfälle, die mehr als ein Prozent Titandioxid enthalten, demnach künftig als gefährliche Abfälle behandelt und könnten nicht mehr wie bisher recycelt werden.

Die Studie legt dar, dass durch eine Einstufung von Titandioxid als Krebsverdachts­stoff insbesondere für Wirtschaft und Verwaltung mit nachteiligen Auswirkungen sowohl bei der Herstellung und Anwendung von Kunststoffprodukten als auch beim Recycling zu rechnen ist.

Die Studie wurde im Auftrag von PlasticsEurope Deutschland e.V., AGPU – Arbeitsgemeinschaft PVC und Umwelt e.V., BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e.V., BKV GmbH, bvse –Bundes­verband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V., GKV – Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e. V. und VDMI – Verband der Mineralfarben­industrie e.V. durch die Conversio Market & Strategy GmbH erstellt.

Die Kurzfassung der Studie kann hier heruntergeladen werden. Die komplette Studie kann über die BKV (www.bkv-gmbh.de) kostenpflichtig erworben werden.

VinylPlus Nachhaltigkeitsforum 2019: Innovationen beschleunigen

„Innovationen beschleunigen“ – so lautet das Thema des 7. VinylPlus Nachhaltigkeitsforums am 9. und 10. Mai 2019 in Prag. Im Fokus der Veranstaltung stehen die wichtigsten Innovationstreiber, die die Ziele der PVC-Branche in der Kreislaufwirtschaft voranbringen.

Das Forum wird organisiert von VinylPlus®, der freiwilligen Selbstverpflichtung der europäischen PVC-Industrie zur nachhaltigen Entwicklung. Sie konzentriert sich auf die Rolle von Innovationen, um zukünftig ökonomisch, sozial und ökologisch nachhaltige Produkte zu realisieren.

Die zweitägige Veranstaltung richtet sich an VinylPlus Partner, Stakeholder und Vertreter der gesamten PVC-Wertschöpfungskette und bietet wichtige Einblicke, wie in der PVC-Industrie technologische Innovationen unterstützt durch Digitalisierung nachhaltige Entwicklung verändern.

Hochkarätige Redner der Europäischen Kommission und des Parlaments, des tschechischen Umweltministeriums, der Vereinten Nationen, Nichtregierungsorganisationen und der Wissenschaft werden gemeinsam mit Vertretern aus der Wirtschaft über die Innovationstreiber für Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft in der Kunststoffindustrie diskutieren. Weitere Themen sind unter anderem die Fortschritte in der Wettbewerbsfähigkeit von PVC-Produkten, die Verwendung von Recycling-Material, die Gestaltung von Produkten mit Rezyklat bis hin zu Veränderungen im Bausektor durch Digitalisierung.

„Der Weg der PVC-Branche zur nachhaltigen Entwicklung begann schon vor fast 20 Jahren. Bei der Entwicklung neuer Technologien zur Veränderung der Nachhaltigkeit der PVC-Industrie, wurden seitdem bereits große Fortschritte erzielt. Deshalb sind freiwillige Selbstverpflichtungen wie VinylPlus von entscheidender Bedeutung, um innovative und nachhaltige Lösungen voranzubringen“, so Brigitte Dero, Geschäftsführerin von VinylPlus®. „Zum wiederholten Mal bietet unser jährlich stattfindendes Nachhaltigkeitsforum den Teilnehmern eine ausgesprochen gute Gelegenheit zum Networking und zum Erfahrungsaustausch sowie um Einblicke in die wichtigsten Innovationstreiber der PVC-Branche von heute zu bekommen.“

VinylPlus® ist die freiwillige Selbstverpflichtung der europäischen PVC-Industrie. Das Programm schafft einen langfristigen Rahmen für die nachhaltige Entwicklung der gesamten PVC-Industrie, indem es eine Reihe kritischer Herausforderungen in der EU-28, Norwegen und der Schweiz zum Thema macht.

Das vorläufige Programm finden Sie unter vinylplus.eu/community/vinyl-sustainability-forum. Dort können Sie sich auch online für die Teilnahme registrieren.

Seit 2017 ist die AGPU als assoziiertes Mitglied auch ganz unmittelbar mit VinylPlus verbunden und trägt so noch mehr dabei bei, die Inhalte und Ziele der freiwilligen Selbstverpflichtung in Deutschland bekannt zu machen.

Neuer AGPU-Tätigkeitsbericht erhältlich

Beim PVC-Workshop Mitte Januar 2019 in Bonn lag der neue Tätigkeitsbericht der AGPU in deutscher Sprache erstmals aus. Seit wenigen Tagen ist nun auch die englische Fassung erhältlich. Der Tätigkeitsbericht umfasst die wichtigsten Projekte und Veranstaltungen der vergangenen zwei Jahre und informiert ausführlich über die zunehmend engere Zusammenarbeit mit VinylPlus® sowie über das Angebot der AGPU für seine derzeit rund 60 Mitgliedsunternehmen aus der gesamten PVC-Branche.

Der neue Tätigkeitsbericht steht aktuell in einer digitalen Fassung auf der AGPU-Webseite zum Download zur Verfügung. Gedruckte Exemplare sind ab Anfang März erhältlich. Gerne senden wir Ihnen diese auf Anfrage zu.