DOMOTEX Hannover: Kunststoff-Bodenbeläge weiter auf dem Vormarsch

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der Fachmesse für Bodenbeläge und Teppiche DOMOTEX in Hannover mitteilt, wurden im Jahr 2012 in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen Bodenbeläge im Wert von 3.643 Millionen Euro hergestellt.

Dies ist gegenüber 2011 ein Anstieg von 2,3 Prozent. Mit diesem Produktionsniveau wurde der bisherige Rekordwert von 2007 (3.586 Millionen Euro) übertroffen. Rund die Hälfte des Gesamtwerts der im Jahr 2012 produzierten Bodenbeläge entfielen auf Bodenbeläge aus Holz (50,7 Prozent), weitere 18,8 Prozent auf Teppiche. Der Anteil des Produktionswerts von Bodenbelägen aus Kunststoff (15,7 Prozent) war 2012 ähnlich groß wie der aus Keramik (14,8 Prozent).

Stark an Bedeutung gewonnen haben seit dem Jahr 2005 vor allem Bodenbeläge aus Kunststoff (+ 45,2 Prozent) und Bodenbeläge aus Holz (+ 38,6 Prozent). Dagegen ging die Produktion von Teppichen seit 2005 um 21,8 Prozent zurück. PVC-Böden werden nicht ausdrücklich erfasst.

Alle Zahlen als PDF zum Download gibt es hier.

Behördliche Untersuchung: Keine Gesundheitsgefahren für Kinder durch Weichmacher in Kitas

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen, das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und das Landeslabor Berlin-Brandenburg haben in einem gemeinsamen Länderuntersuchungsprogramm (LUPE 3) das Vorkommen von bestimmten Weichmachern, sogenannter Phthalate, in Kindertagesstätten untersucht.

Das Projekt ging auch der Frage nach, inwieweit Phthalate in den kindlichen Organismus gelangen können bzw. in welchen Konzentrationen sie im Urin der Kinder vorliegen. Untersucht wurden für diese Studie insgesamt 663 Jungen und Mädchen in 63 Kindertagesstätten der drei Bundesländer. Es wurden Phthalate in der Innenraumluft und im Hausstaub sowie im Urin der Kinder untersucht.

Der BUND hatte bereits 2011 Untersuchungen über den Gehalt der Phthalate im Hausstaub veranlasst. Die Untersuchungsergebnisse des jetzigen Länderuntersuchungsprogramms bewegen sich in einem ähnlichen Bereich wie die des BUND. Die Untersuchung der Urinproben ergaben jedoch keine Hinweise darauf, dass der Phthalatgehalt in den Kindertagesstätten eine erhebliche Zusatzbelastung für die Kinder darstellt. Im Vergleich zu Untersuchungen des Umweltbundesamtes der Jahre 2003 bis 2006 wurden in der Regel sogar deutlich niedrigere Gehalte der untersuchten Phthalatabbauprodukte in den Urinproben nachgewiesen.

Roquette ist erstes neues AGPU-Mitglied in 2013

Mit Roquette konnte pünktlich zum Jahreswechsel 2012/2013 ein erstes neues AGPU-Mitglied gewonnen werden.

Nach eigenen Angaben gehört Roquette zu den Top-Verarbeitern von Stärke (Nr. 2 in Europe, Nr. 5 weltweit) sowie weiterer Produkte (u.a. Weichmacher) auf Basis nachwachsender Rohstoffe. So erzielte das Unternehmen im Jahr 2011 einen Umsatz von drei Milliarden Euro. Zu seinen Kunden zählen unter anderem Unternehmen aus den Bereichen Chemie, Pharma, Kosmetik und Futtermittel.

Auch in puncto Forschung ist Roquette gut aufgestellt. Laut Webseite beschäftigt das Unternehmen rund 300 Forscher und Techniker, die pro Jahr zwischen 25 und 30 neue Patente anmelden und mit Hochschulen und Laboratorien rund um den Globus zusammenarbeiten.

Mehr Informationen unter http://www.roquette.com/.