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Absatz von PVC-Belägen auch in 2014 weiter angestiegen

Nach Schätzungen des Fachverbandes der Hersteller elastischer Bodenbeläge (FEB) ist der Gesamtabsatz von elastischen Bodenbelägen in Deutschland im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2013 um insgesamt 5,1 Prozent gestiegen. Ein besonders starkes Wachstum verzeichneten die PVC-Designbeläge, gefolgt von den Cushion Vinyl-Belägen (CV). Beide Produktkategorien überkompensierten die Rückgänge von homogenen und heterogenen PVC-Belägen sowie die Rückgänge anderer elastischer Nicht-PVC-Beläge wie beispielsweise Linoleum und Kautschuk.

Damit setzt sich der positive Trend insgesamt weiter fort. Anfang 2014 hatte das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der Fachmesse DOMOTEX in Hannover mitgeteilt, dass die Produktion von Bodenbelägen aus Kunststoff, dies sind überwiegend PVC-Beläge, gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg von 11,6 Prozent verzeichnen konnte. Eine klare Botschaft, dass es die Branche mit innovativen Produkten, modernen Designs und einem top Marketing geschafft hat, PVC–Böden zu einem Trendsetter zu machen.

Aus Sicht der PVC-Experten der AGPU liegt die Erklärung auf der Hand. „Neben dem herausragenden Design wurden vor allem die technischen Eigenschaften der Bodenbeläge stetig verbessert“, weiß AGPU-Geschäftsführer Thomas Hülsmann. Hygienische Oberflächen, Trittschalldämmung und neue Verlegetechniken seien nur einige Beispiele hierfür. Wichtige Argumente für eine Kaufentscheidung seien auch, dass elastische Bodenbeläge nicht nur pflegeleicht, sondern auch langlebig und nachhaltig sind. „Am Ende ihrer Nutzungsdauer können diese sogar wiederverwertet und als Rezyklat in den Materialkreislauf zurückgeführt werden“, so Hülsmann.

PVC-Partner APP: Mehr knapp 900 Leser nutzen das digitale Angebot der AGPU

Seit Oktober 2012 sind alle wichtigen AGPU-Publikationen wie STARKE SEITEN, BLITZ-INFO und „Alles über PVC“ auch in digitaler Form via PVC-Partner APP für Smartphones und Tablet-PCs erhältlich. Dieses Konzept wird immer mehr angenommen. Mit Stand 11. Juli 2014 nutzen derzeit knapp 900 Leser die PVC-Partner APP, die neben den bereits genannten Publikationen auch den aktuellen AGPU-Tätigkeitsbericht sowie mit MODERN AGE auch die englischsprachige Ausgabe (in Kooperation mit dem Vinyl Institute in den USA) der STARKE SEITEN enthält.

Sie haben ein Smartphone oder ein Tablet-PC und wollen dieses Angebot ebenfalls nutzen? Die PVC-Partner APP unterstützt die beiden gängigsten Betriebssysteme Apple iOS und Google Android und ist im jeweiligen App-Store zu finden.

Apple App-Store: https://itunes.apple.com/de/app/pvc-partner-kommunikation/id588969815

Google App-Store: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.pressmatrix.pvc

DOMOTEX: PVC ist Trendsetter bei den Bodenbelägen

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der Fachmesse für Bodenbeläge und Teppiche DOMOTEX in Hannover mitgeteilt hat, wurden im Jahr 2013 in Deutschland Bodenbeläge im Wert von 3.665 Millionen Euro hergestellt. Dies sei gegenüber 2012 ein Anstieg von 1,1 Prozent. Der bisherige Rekordwert von 3.642 Millionen Euro aus dem Vorjahr sei noch einmal übertroffen worden, heißt es.

„Die DOMOTEX hat gezeigt, das PVC heute Trendsetter bei den Bodenbelägen ist“, betont AGPU-Geschäftsführer Thomas Hülsmann nach seinem Messebesuch. Dies zeigte sich sowohl auf den Ständen der Aussteller als auch auf der Sonderschau „Innovations@DOMOTEX“, auf der Vinyl-Designbodenbeläge prominent vertreten waren. Die jetzt veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes bestätigen diesen Trend. Während die Produktion von Bodenbelägen aus Kunststoff gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg von 11,6 Prozent verzeichnen konnte, seien die Produktionszahlen von Bodenbelägen aus Holz, Keramik und Textil rückläufig.

Aus Sicht der PVC-Experten der AGPU liegt die Erklärung auf der Hand. „Neben dem Design wurden vor allem die technischen Eigenschaften der Bodenbeläge stetig verbessert“, weiß Hülsmann. Hygienische Oberflächen, Trittschalldämmung und Rutschsicherheit seien nur einige Beispiele hierfür. Wichtige Argumente für eine Kaufentscheidung seien auch, dass elastische Bodenbeläge nicht nur pflegeleicht, sondern auch langlebig und nachhaltig sind. „Am Ende ihrer Nutzungsdauer können diese sogar wiederverwertet und als Rezyklat in den Materialkreislauf zurückgeführt werden“, so Hülsmann.

Eine Textilie erobert die Welt

Die amerikanische Designerin Sandy Chilewich hat Textilien aus gewebtem Vinyl entwickelt, die sie durch ihr Unternehmen Chilewich | Sultan LLC zu einer erstaunlichen Anzahl vollkommen unterschiedlicher Produkte verarbeiten lässt: von gediegenen Wand- und Bodenbelägen über pflegeleichte Platzsets bis zu edlen Taschen und trendigen iphone-Hüllen. Das vielfältige Produktspektrum ist nicht nur dem breiten Farbspektrum der Vinylgewebe zu verdanken, sondern auch den unterschiedlichen Webstrukturen. Diese interpretiert Sandy Chilewich meisterhaft in immer neuen Texturen – sei es in frischen Modefarben für den Tisch oder aber in zeitlos eleganten Farbstellungen für Wand und Boden. Bekannt geworden ist die Designerin vor allem durch ihre trendigen Platzsets und Bodenmatten, die sie inzwischen weltweit vertreibt.

Mehr Informationen finden Sie unter: www.chilewich.com

Der gute alte Plattenladen ums Eck

Leidenschaft Vinylscheibe am internationalen „Record Store Day“ 2013.

Der Tonarm legt sich ganz analog auf den Tonträger, dann knistert es ein wenig bevor im satten, warmen Klang die Musik erklingt. Mal eben durch die einzelnen Titel „skippen“? Nur schwer möglich und auch selten erwünscht von den vielen Musikliebhabern, die weltweit nach wie vor den Klang von Vinyl-Schallplatten schätzen. Gekauft wird das Schätzchen häufig noch beim guten alten Plattenladen ums Eck. Hier gibt es dann neben dem Kaffee aufs Haus noch eine persönliche und im Zweifel auch vollkommen subjektive Beratung statt Download und „Empfehlungslalgorithmus“. Wirkt nostalgisch und ist es vielleicht sogar, aber eben auch persönlicher und herrlich entschleunigt.

Das außergewöhnliche Hör- mit dem Kauferlebnis verbindet am kommenden Samstag auch der internationale „Record Store Day“. Dabei bieten die über 2.000 unabhängigen Plattenläden weltweit den Vinylliebhabern zusätzlich noch ein ganz besonderes Highlight: Zeitgleich werden an die 400 streng limitierte und hochwertige Sonderveröffentlichungen auf Vinyl in den Shops angeboten, die speziell für diesen Tag produziert wurden. Auf der Veröffentlichungsliste stehen neben jungen Künstlern wie Jake Bugg ebenso „Klassiker“ wie David Bowie, Miles Davis oder Paul Weller.

Legt man die reinen Verkaufs- und Umsatzzahlen der Vinyl-Schalplatten zugrunde, so dürfte sich auch der 2007 ins Leben gerufene „Record Store Day“ einer stetig wachsenden Beliebtheit erfreuen. Seit 2006 kann die Schallplattenbranche im Bereich Vinyl wieder Zuwächse verbuchen. Nach einem Bericht des Donaukuriers lag laut Bundesverband der Musikindustrie der Umsatz seinerzeit im deutschen Markt bei 5,2 Millionen Euro, fünf Jahre später bereits bei 13,9 Millionen. Die Branche hoffe nun bald die 1 Millionen-Marke bei den Verkaufszahlen zu durchbrechen. Ein umgekehrter Trend im Übrigen im Vergleich zur CD. Zwar beherrscht das Medium mit rund 70 Prozent immer noch deutlich den Musikmarkt, aber die Absatzzahlen sind durch die Konkurrenz der digitalen Musikdateien seit 2001 rückläufig. Im Bereich der Abspielgeräte haben Plattenspieler bereits die Nase vorn: So wurden 2011 nach Angaben der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) 118.000 Plattenspieler und 87.000 CD-Player verkauft.

1948 war es Dr. Peter Goldmark bei CBS, der als erster rauscharmes PVC als Tonträger verwendete und damit am 21. Juni 1948 seine erste „Microgroove-LP rotieren ließ. Das Material war preiswerter als der damals verwendete Schellack und überdies ließ sich die Ton- und Klanqualität deutlich steigern. Außerdem war die neue LP robuster, sie zerbrach nicht gleich, wenn sie unsanft behandelt wurde.

Damit war dieser neue Tonträger „massenfähig“. Mit ihm wurde Musik erschwinglich. PVC hatte durch seine Materialeigenschaften einen deutlichen Vorteil gegenüber Schellack: PVC ermöglichte das Schneiden von Mikrorillen, etwa neun Rillen pro Millimeter, sowie geringere Drehzahlen, wodurch die Spieldauer gegenüber der Schellackplatte deutlich verlängert und die Tonqualität gesteigert wurde. In der Regel wies die LP mit einem Durchmesser von 30 cm eine Spieldauer von 20–30 Minuten pro Seite auf.

In Deutschland hielt die neue LP erst 3 Jahre später Einzug, bei der Deutschen Grammophon Gesellschaft. Ihren Höhepunkt erlebte die Langspielplatte 1981, als von ihr 1,14 Mrd. Stück weltweit verkauft wurden. Bald danach schien zunächst ihr Ende nahe. Die Verkaufszahlen sanken, ihr neuer Wettbewerber – die CD – sollte ihr den Rang ablaufen. Doch die Vinylscheibe wirklich aus dem Feld zu schlagen, gelang der CD nie ganz. Den warmen, satten Klang der Vinylscheibe kann die CD nach Auffassung vieler Musikliebhaber nicht imitieren. Bei 20.000 Hertz beispielsweise ist technikbedingt nach oben Schluss bei der CD.