Beiträge

PVC-Workshop am 16. Januar 2018 in Bonn

Am 16. Januar 2018 findet der nächste gemeinsame Workshop „PVC und Umwelt“ von AGPU und PlasticsEurope Deutschland in Bonn statt. Auf der Agenda stehen Themen wie die Einstufung des Brandverhaltens von Bauprodukten, Vorschläge zur Neueinstufung von Titandioxid, PVC im Automobilinnenraum und Förderung von Recycling. Die Teilnahme ist für Mitglieder von AGPU und PlasticsEurope Deutschland kostenlos. Für Nicht-Mitglieder wird eine Teilnahmegebühr in Höhe von 300 € erhoben.

Weitere Informationen zum Programm und Zimmerkontigenten erhalten Sie bei iris.pohl@agpu.com.

Joint PVC Workshop in Frankfurt

The joint PVC Workshop by AGPU and PlasticsEurope Germany in Frankfurt last week was yet again a complete success. A total of around 60 experts were participating, all presentations were on highly topical issues which were concluded by lifely discussions. The networking dinner in the evening before was very well accepted.

The next PVC Workshop will be held at the Collegium Leonium in Bonn on Tuesday 16th January 2018. Please make a note of this date in your diary! Do you have any special topic requests or speaker recommendations for next year’s event? If so, please contact Ms Pohl (iris.pohl@agpu.com), who looks forward to hearing from you.

Story of Success: 80 PVC Experts joined AGPU Workshop

The first joint PVC Workshop hosted by PlasticsEurope Germany and AGPU in the new year was again a complete success. After the networking dinner held by AGPU the evening before the event, the expert workshop provided its around 80 participants at the Collegium Leoninum hotel in Bonn with an abundance of fresh first-hand knowledge on current topics in the PVC industry.

The presentations made by the speakers at the event are available in the member area of the PVC WIKI. The next PVC Workshop will take place in Frankfurt on 20th June 2017.

K-Messe und Sonderschau ziehen positive Bilanz

Die gute Konjunktur und die positiven Zukunftsaussichten prägten die weltgrößte Messe der Kunststoffbranche und sorgten für hervorragende Stimmung bei den 3.285 Ausstellern ebenso wie bei den rund 230.000 Besuchern aus aller Welt, so das Fazit von Ulrich Reifenhäuser, Vorsitzender des Ausstellerbeirates. Eine solche Vielzahl von entscheidungs- und kauffreudiger Kunden habe er auf einer Messe noch nicht erlebt. Auch die Aussteller zeigten sich zufrieden: Sie attestierten den Fachbesuchern eine hohe Ernsthaftigkeit in den geschäftlichen Verhandlungen und eine ausgeprägte Investitionsbereitschaft. Energie-, Material- und Ressourceneffizienz waren die dominierenden Themen der K 2016. Auf viel Interesse stießen auch neue Werkstoffe, innovative Recyclingkonzepte, neue Einsatzbereiche für Biokunststoffe und additive Fertigung.

Neue Consultic-Studie zum Kunststoff-Stoffstrombild in Deutschland

Die stoffliche und energetische Verwertung von gebrauchten Kunststoffen funktioniert in Deutschland auf sehr hohem Niveau und wird immer mehr zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor. Dies zeigen die Ergebnisse der jetzt erschienenen Studie „Produktion, Verarbeitung und Verwertung von Kunststoffen in Deutschland 2015″.

Die wesentlichen Daten der Studie für das Jahr 2015: In Deutschland wurden im vergangenen Jahr rund 18,5 Millionen Tonnen Kunststoff erzeugt. Im- und Export bereinigt wurden zur Her­stellung von Kunststoffprodukten 12,1 Millionen Tonnen verwendet. Die Kunststoffabfallmenge betrug im gleichen Jahr 5,9 Millionen Tonnen. Mehr als 99 Prozent davon wurden wie folgt verwertet: 45 Prozent werkstofflich, ein Prozent rohstofflich und 53 Prozent energetisch. Die Studie belegt damit erneut, dass im Bereich der Kunststoffverwertung die etablierten Marktstrukturen funktionieren und zukunftsfähig sind. So erklärt sich auch die signifikante Zunahme des werkstofflichen Recycling bei gleichzeitigem Rückgang der energetischen Verwertung.

Die in der Branche als „Consultic-Studie“ bekannte Erhebung wird alle zwei Jahre durchgeführt und liefert seit 1998 belastbare Zahlen und Fakten zu Produktion, Verarbeitung und Verwertung von Kunststoffen. Auftraggeber sind die BKV GmbH, PlasticsEurope Deutschland e.V., der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. (bvse), der Fachverband Kunststoff- und Gummimaschinen im VDMA sowie die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V.

Gemeinsam mit PlasticsEurope Deutschland und dem BKV erstellt die AGPU seit vielen Jahren in größeren Abständen eine Consultic-Studie für den Werkstoff PVC. Damit verfügt die Branche auch über ein Stoffstrombild ihres Werkstoffs nach der gleichen Methodik.

Umfangreiches Rahmenprogramm zur K 2016-Sonderschau

„Plastics Shape the Future“ ist das Motto der Sonderschau zur K 2016 vom 19. bis 26. Oktober in Düsseldorf. Ohne Kunststoffe sind die großen Herausforderungen der Zukunft nicht zu meistern. Sie stehen für Ressourcen schonende Technologien, fortschrittliche Mobilität, Schutz von Nahrungsmitteln und Trinkwasser, innovative Medizintechnik, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Angesprochen und diskutiert werden im Rahmen der Sonderschau auch ökonomische und ökologische Aspekte wie zum Beispiel „Marine Litter“.

In Halle 6/Stand C40 wird Besuchern ein umfangreiches Programm aus Vorträgen, Diskussionsrunden, Filmen und Infotainment geboten. Erstmals wird es bei der Sonderschau auch sogenannte Thementage geben. Bei den Themen „Plastics meets Design“ am 24. Oktober sowie „Ressourceneffizienz“ am 25. Oktober ist auch die PVC-Branche vertreten. So werden Katja Bernert (Low & Bonar) als Expertin für Textile Architektur sowie Andreas Hartleif (VEKA) und Dr. Dieter Polte (Vestolit) an den Diskussionsrunden teilnehmen.

Die Sonderschau zur K 2016 ist ein Projekt der deutschen Kunststoffindustrie unter Federführung von PlasticsEurope Deutschland und der Messe Düsseldorf.

http://www.plasticsshapethefuture.com

10. Consultic-Kunststoffstudie befragt mehr als 2.000 Unternehmen

Die Kunststoffindustrie in Deutschland ist ein bedeutender Wirtschaftszweig und eine Schlüsselindustrie in Bereichen wie Leichtbau, Verpackung und Bau. Auch am Lebensende sind Kunststoffprodukte und -anwendungen zum Wegwerfen zu schade. Deshalb werden sie hierzulande fast vollständig verwertet. Wie genau sich der Kunststoff-Stoffstrom entwickelt, darüber informiert in regelmäßigen Abständen die „Consultic“-Studie, die alle zwei Jahre durchgeführt wird. Zum mittlerweile 10. Mal werden belastbare Zahlen und Fakten zu Erzeugung, Einsatz und Verwertung von Kunststoffen in Deutschland gesammelt, die auch von der Politik und den Behörden sehr geschätzt werden. Die Consultic Marketing & Industrieberatung GmbH befragt dazu in den kommenden Monaten mehr als 2.000 Unternehmen aus Kunststofferzeugung, -verarbeitung und -verwertung. Ergänzt wird die Dokumentation durch amtliche Statistiken zu Produktion und Einsatzgebieten von Kunststoffen sowie umfassende Abfallanalysen. Die letzte Studie zu den PVC-Zahlen in Deutschland wurde im vergangenen Jahr erstellt und kann im AGPU Mitgliederbereich heruntergeladen werden.

Erstellt wird die aktuelle Studie im Auftrag von PlasticsEurope Deutschland, dem BKV, dem Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung, der Industrievereinigung Kunststoffverpackungen (IVK) sowie des Fachverbandes Kunststoff- und Gummimaschinen im VDMA.

PlasticsEurope veröffentlicht „Plastics – The Facts 2015“

In der vergangenen Woche hat Plastics Europe mit dem Report „Plastics – The Facts 2015“ aktuelle Zahlen zu Erzeugung, Verbrauch und Verwertung von Kunststoffen in Europa sowie relevante Daten zu Märkten, Beschäftigung und Umsätzen der Kunststoffindustrie für das vergangene Jahr veröffentlicht. Demnach arbeiteten 2014 in Europa mehr als 1,4 Millionen Menschen in rund 62.000 Unternehmen und erwirtschafteten über 30 Milliarden Euro Umsatz. Die weltweite Kunststoffproduktion lag 2014 bei 311 Millionen Tonnen, 59 Millionen entfielen davon auf Europa, was einem leichten Anstieg gegenüber 2013 entspricht.

Der europäische Verbrauch an Kunststoffen lag 2014 bei 47,8 Millionen Tonnen. Dabei betrug der PVC-Verbrauch rund fünf Millionen Tonnen. Wichtigster Anwendungsbereich ist seit Jahren die Baubranche.

http://www.plasticseurope.de/Document/plastics-the-facts-2015.aspx?FolID=2

Sonderschau zur K2016: Plastics shape the Future

Der Einfluss von Kunststoffen auf moderne Lebensräume ist das Motto der Sonderschau zur K 2016 vom 19. bis 26. Oktober in Düsseldorf. Das gaben die beiden Organisatoren PlasticsEurope Deutschland und die Messe Düsseldorf jetzt bekannt. Ohne Kunststoffe seien die großen Herausforderungen der Zukunft nicht zu meistern. Sie stehen für Ressourcen schonende Technologien, fortschrittliche Mobilität, Schutz von Nahrungsmitteln und Trinkwasser, innovative Medizintechnik, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Angesprochen und diskutiert werden im Rahmen der Sonderschau auch ökonomische und ökologische Aspekte wie das Thema „Marine Litter“.

Laut Messe Düsseldorf ist die K 2016 mit rund 3.000 Ausstellern auf 19 Hallen bereits voll belegt. Insgesamt werden rund 200.000 Fachbesucher erwartet.

Ceresana Kunststoffmarktstudie: PVC hat im Baubereich die Nase vorn

Das Marktforschungsinstitut Ceresana hat kürzlich eine aktualisierte Fassung seiner kostenpflichtigen Marktstudie zu Kunststoffen in Europa vorgestellt. Demnach hat der europäische Kunststoffmarkt in 2014 ein Volumen von 53 Millionen Tonnen erreicht. Bis zum Jahr 2022 erwarten die Marktforscher ein durchschnittliches Umsatzwachstum von 2,9 Prozent pro Jahr auf rund 104 Milliarden Euro. Deutschland ist in Europa nach wie vor mit einem Marktanteil von fast 24 Prozent das größte Herstellerland für Kunststoffe. Es folgen Belgien, Frankreich, Russland, die Niederlande und Spanien. Die drei dominierenden Absatzmärkte für Kunststoffe im Jahr 2014 waren flexible Verpackungen, Bauprodukte und starre Verpackungen. Auf diese drei Bereiche entfallen in Europa derzeit ca. 70 Prozent der gesamten Nachfrage. Wachstumsstärkste Absatzmärkte mit Zuwächsen von mehr als zwei Prozent pro Jahr sind hingegen Produkte für Fahrzeuge und der Bereich Elektro und Elektronik.

Zum Absatzmarkt Bau gehören alle Produkte aus Kunststoff für den Hoch- und Tiefbau. In diesem Bereich war PVC der Kunststofftyp mit dem höchsten Verbrauch im Jahr 2014: Mehr als 5,5 Millionen Tonnen PVC werden derzeit pro Jahr in Europa im Bau eingesetzt. An zweiter Stelle kommt HDPE, gefolgt von PS und EPS. Die „Vorreiterrolle“ von PVC im Baubereich ist nicht neu. Dies belegen auch immer wieder die Zahlen aus „Plastics – The Facts“ von PlasticsEurope.