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Best Practice for the Environment: New Project

Energy-efficient renovation work is currently being carried out on a residential building containing 24 flats in Mühlhausen (Germany). The special feature of this work is the fact that after being removed and replaced with new energy-saving PVC windows, the old PVC products, namely 89 windows and 24 balcony elements, will be recycled and reused later. By taking this approach, the renovation project is participating in the „Best Practice for the Environment“ campaign, which is identifying and documenting exemplary and sustainable building projects in the German federal states of Thuringia, Saxony and Saxony-Anhalt until the end of the year.

The environmental campaign, which is supported by a number of regional and national associations and companies, was initiated by AGPU, Rewindo and AgPR.

Best Practice für die Umwelt: Neues Projekt

In Mühlhausen wird derzeit ein Wohnhaus mit 24 Wohneinheiten energetisch saniert. Die Besonderheit hier: Die alten PVC-Bauteile, 89 Fenster und 24 Balkonelemente, werden nach dem Ausbau und dem Austausch gegen neue Energiesparfenster aus Kunststoff recycelt und später wiederverwertet. Damit nimmt das Sanierungsprojekt an der länderübergreifenden Aktion „Best Practice für die Umwelt“ teil, welche bis Jahresende beispielhafte und nachhaltige Bauvorhaben in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt ermittelt und dokumentiert.

Initiiert wurde die von regionalen und bundesweiten Verbänden und Unternehmen unterstützte Umweltaktion von der AGPU, Rewindo und der AgPR.

AgPR Gets Involved in the „Best Practice“ Campaign

The „Best Practice for the Environment“ campaign, which was launched this summer, has welcomed a new member to its group of initiators. Alongside AGPU and Rewindo, the German Association for the Recycling of PVC Floor Coverings (AgPR) is now one of the organisers behind the campaign. The aim of the „Best Practice“ campaign is to identify exemplary building projects in the German federal states of Saxony, Saxony-Anhalt and Thuringia that involve the recycling and re-use of used PVC construction products such as windows or floor coverings. The initiative is aimed at housing, window construction and demolition companies, as well as constructors of public buildings, and will run until autumn 2017. The „Best Practice“ projects will then be compiled in a project documentation.

„Alongside scrap windows, tarpaulins and pipes made of PVC, vinyl flooring also plays an important role in the material recycling of construction products“, explains the AgPR Managing Director, Dr Jochen Zimmermann. The AgPR runs a central recycling facility for used PVC flooring in Troisdorf. In 2015 alone, the facility recycled over 2500 tons of waste material, a large amount of which was then re-used.

The „Best Practice for the Environment“ Initiative Is Launched

Both the energetic restoration of residential and industrial buildings and the deconstruction of properties produce a great deal of building waste. When it comes to disposing of this waste in an environmentally friendly manner, material separation and mechanical recycling are currently considered to be the best approach. The „Best Practice for the Environment“ initiative was created in light of this fact. The main aim of the initiative is to identify exemplary construction projects in the German federal states of Saxony, Saxony-Anhalt and Thuringia that involve the recycling and re-use of disused PVC building materials such as windows or floor coverings. The joint initiative created by Rewindo and AGPU has already successfully attracted the support of a multitude of institutions, associations and companies.

It has now been officially launched and plans are in place for it to continue until autumn 2017. At the end of the initiative, a documentation with reference projects will be produced.

Startschuss für die Aktion „Best Practice für die Umwelt“

Bei energetischen Sanierungen von Wohn- undG ewerbegebäuden fallen wie auch beim Rückbau von Immobilien große Mengen an Bauabfällen an. Mit Blick auf eine umweltgerechte Entsorgungin möglichst geschlossenen Materialkreisläufen gelten Materialtrennung und werkstoffliches Recycling heute dabei als die beste Vorgehensweise. Vor diesem Hintergrund wurde die Aktion „Best Practice für die Umwelt“ ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist es, in den drei Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen beispielhafte Bauprojekte zu ermitteln, bei denen ausgediente PVC-Baustoffe wie z. B. Fenster oder Bodenbeläge recycelt und wiederverwertet werden. Die gemeinsame Initiative der Rewindo Fenster-Recycling-Service GmbH und der Arbeitsgemeinschaft PVC undUmwelt e.V. (AGPU), beide Bonn, erfreut sich schon jetzt der Unterstützung einer Reihe von Institutionen, Verbänden und Unternehmen. In Bad Langensalzafiel nun der Startschuss für die Aktion. Sie soll bis zum Herbst2017 dauern. Aus ausgewählten „Best Practice“-Referenzprojekten entsteht im Anschluss eine Dokumentation.

Als „Unterstützer“ hinter die Initiative gestellt haben sich u. a. der Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften e.V. (VSWG), Dresden; der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V. (HDB), Berlin; der Deutsche Abbruchverband e.V., Köln; der Bauindustrieverband Sachsen / Sachsen-Anhalt e.V., Leipzig; der Verband Fenster + Fassade (VFF), Frankfurt am Main sowie die B&O Wohnungswirtschaft GmbH, Chemnitz. „Wir rechnen damit, im Laufe der kommenden Wochen und Monate den Kreis der ‚Unterstützer‘noch erweitern zu können“, so Rewindo-Geschäftsführer Michael Vetter. Er sieht in der Aktion deutliche Vorteile auch für deren Mitglieder:„Durch werkstoffliches Recycling gewinnen die Unternehmen in der Öffentlichkeit Pluspunkte für nachhaltiges Handeln. Darüber hinaus können sie Geld sparen, weil dieses System preiswerter ist als die Entsorgung in Baumischcontainern. Die große Zustimmung zu ‚Best Practice für die Umwelt‘ zeigt uns, dass die PVC-Branche auf dem richtigen Weg ist, wenn sie damals wie heute vorrangig auf werkstoffliches Recycling von PVC-Baustoffen setzt“, erklärte AGPU-Geschäftsführer Thomas Hülsmann. Man habe bereits in den 1990erJahren erste Wiederverwertungssysteme für Altfenster, Türen und Rollladen sowie für Bodenbeläge, Kunststoffrohre und Dachbahnen ins Leben gerufen. „Die Hersteller, die diese Systeme finanziell tragen, haben schon damals ihre Verantwortung für die ausgedienten Produkte erkannt“, so Hülsmann.

Heute sei das Recycling von PVC im Baubereich ein wichtiger Bestandteil von „VinylPlus“, dem Nachhaltigkeitsprogramm der europäischen PVC-Branche. Hülsmann betonte darüber hinaus auch das Umweltbewusstsein der Abbruchunternehmen. Das Konzept des „selektiven Rückbaus“ von Gebäuden sei hierfür ein gutes Beispiel. Dass die thüringische Kurstadt Bad Langensalza als Ort für die Auftaktveranstaltung ausgewählt wurde, kommt nicht von ungefähr: Nur wenige Kilometer südlich betreibt einer der Rewindo-Recyclingpartner, die VEKA Umwelttechnik GmbH, Hörselberg-Hainich, eine der größten Altfenster-Recyclinganlagen Europas. Dort findet in mehreren Schritten der technisch hochwertige Recyclingprozess statt. Die ausdienten Bauteile werden zunächst geshreddert und weiter zerkleinert. Dann erfolgt in unterschiedlichen Verfahren die sortenreine Trennung in Metall, Gummi, Glasreste und Kunststoff. Letzterer wird aufgeschmolzen und durch einen Filter gepresst,um letzte Fremdpartikel auszusondern. Das dabei zurück gewonnene reine PVC-Granulat ist hochwertiger Sekundärrohstoff für neue Kunststofffenstermit Recyclingkern, das von den Kunststoffprofilherstellern als Gesellschafter von Rewindo wieder in den Markt gebracht wird. Wie wissenschaftliche Versuche ergaben, kann dieser Prozess mindestens siebenmal wiederholt werden. Schon heute erzielt die Branche bundesweit beachtliche Ergebnisse beim PVC-Baustoffe-Recycling. So konnte beispielsweise Rewindo zusammenmit seinen Recyclingpartnern im Jahr 2015 einen Rücklauf von über 27.000 Tonnen PVC-Sekundärrohstoff aus Altfenstern erreichen, was etwa 1,5 Mio.Fenstereinheiten entspricht. Zusätzlich werden rund 75.000 t Produktionsreste in der Fensterprofilproduktion eingesetzt. Die ArbeitsgemeinschaftPVC-Bodenbelag-Recycling (AgPR) recycelte vergangenes Jahr in ihrer Anlage in Troisdorf rund 2.500 Tonnen ausgediente Bodenbeläge. Die angelieferten Altbeläge werden nach Vorbehandlung in der 1991 errichteten Recyclinganlage zu Feinmahlgut verarbeitet. Bei Eignung lässt sich dieses problemlos bei der Produktion neuer PVC-Fußbodenbeläge einsetzen.

Ihre „Best Practice“-Vorschläge können alle Bauherren aus der Wohnungswirtschaft oder dem Gewerbebau, sowie von Abbruchunternehmen, Fensterbau-und Entsorgungsbetrieben ab sofort bei Rewindo oder AGPU einreichen. Neben der Abschlussdokumentation Ende 2017 sind in ausgewählten Fällen aktuelle Pressetermine an den Baustellen geplant. „Auf diese Weise wird den Beteiligten auch während der Laufzeit der Aktion zu einer positiven Publicity vor Ort und in der Fachpresse verholfen“, so Vetter.