Chemiebranche als Trendsetter in Sachen Nachhaltigkeit

Programme für Energie- und Ressourceneffizienz sowie Nachhaltigkeit sind bei der chemischen Industrie keine leeren Versprechungen, sondern entwickeln sich einem aktuellen Bericht in den VDI Nachrichten vom 20. November 2015 zufolge zu einem echten Trendsetter. „Solche Investitionen rechnen sich immer“, davon ist Ralf Fücks, Vorsitzender der Heinrich-Böll-Stiftung, überzeugt. Deutsche Chemiefirmen konnten so in den vergangenen 20 Jahren ihr Wachstum vom Energieverbrauch und von CO2-Emissionen abkoppeln. Dieser hohe Grad an Ressourceneffizienz sei heute ein wichtiger Wettbewerbsfaktor. Fücks geht davon aus, dass auch in den Entwicklungs- und Schwellenländern die Anforderungen an Umwelt- und Gesundheitsschutz steigen werden, zumal hiesige ökologische und soziale Standards zunehmend auch bei den Zulieferern vorausgesetzt werden.

PlasticsEurope veröffentlicht „Plastics – The Facts 2015“

In der vergangenen Woche hat Plastics Europe mit dem Report „Plastics – The Facts 2015“ aktuelle Zahlen zu Erzeugung, Verbrauch und Verwertung von Kunststoffen in Europa sowie relevante Daten zu Märkten, Beschäftigung und Umsätzen der Kunststoffindustrie für das vergangene Jahr veröffentlicht. Demnach arbeiteten 2014 in Europa mehr als 1,4 Millionen Menschen in rund 62.000 Unternehmen und erwirtschafteten über 30 Milliarden Euro Umsatz. Die weltweite Kunststoffproduktion lag 2014 bei 311 Millionen Tonnen, 59 Millionen entfielen davon auf Europa, was einem leichten Anstieg gegenüber 2013 entspricht.

Der europäische Verbrauch an Kunststoffen lag 2014 bei 47,8 Millionen Tonnen. Dabei betrug der PVC-Verbrauch rund fünf Millionen Tonnen. Wichtigster Anwendungsbereich ist seit Jahren die Baubranche.

http://www.plasticseurope.de/Document/plastics-the-facts-2015.aspx?FolID=2

Sonderschau zur K2016: Plastics shape the Future

Der Einfluss von Kunststoffen auf moderne Lebensräume ist das Motto der Sonderschau zur K 2016 vom 19. bis 26. Oktober in Düsseldorf. Das gaben die beiden Organisatoren PlasticsEurope Deutschland und die Messe Düsseldorf jetzt bekannt. Ohne Kunststoffe seien die großen Herausforderungen der Zukunft nicht zu meistern. Sie stehen für Ressourcen schonende Technologien, fortschrittliche Mobilität, Schutz von Nahrungsmitteln und Trinkwasser, innovative Medizintechnik, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Angesprochen und diskutiert werden im Rahmen der Sonderschau auch ökonomische und ökologische Aspekte wie das Thema „Marine Litter“.

Laut Messe Düsseldorf ist die K 2016 mit rund 3.000 Ausstellern auf 19 Hallen bereits voll belegt. Insgesamt werden rund 200.000 Fachbesucher erwartet.