EU-Kommission: DINP und DIDP sind sicher für die Nutzung in allen derzeitigen Verbraucheranwendungen

Am 31. Januar 2014 hat die Europäische Kommission ihre Ergebnisse zur Neubewertung der Beschränkung der hochmolekularen Phthalate DINP und DIDP in Spielzeug und Babyartikeln, die von Kindern in den Mund genommen werden können, veröffentlicht und damit die im August letzten Jahres vorgestellten Ergebnisse der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) bestätigt.

Basierend auf der umfassenden Bewertung der ECHA und ihrer Experten aus allen EU Mitgliedsstaaten, ist die Europäische Kommission zu dem Schluss gekommen, dass zwar die Beschränkungen für Spielzeug und Babyartikel, die von Kindern in den Mund genommen werden können, bestehen bleiben sollen. In allen anderen Anwendungen hingegen ist kein Risiko identifiziert worden, dass weitere Schritte zur Verminderung der Exposition von DINP und DIDP notwendig macht.

Die AGPU begrüßt die aktuelle Klarstellung aus Brüssel. In der Vergangenheit wurden immer wieder verschiedene Weichmacher ohne Differenzierung in einen Topf geworfen. Darüber hinaus wurden immer wieder Stoffe als PVC-Weichmacher bezeichnet, die in PVC keine Verwendung finden. In Europa werden als Weichmacher in PVC-Produkten heute fast ausschließlich die von EU Kommission als sicher beurteilten hochmolekularen Phthalate DINP und DIDP sowie Spezialweichmacher verwendet, wie die Statistik des Europäischen Verbandes für Weichmacher und Zwischenprodukte (ECPI) belegt.

„Dank jahrelanger Forschung und verbesserter Rezepturen hat die Industrie in Europa Weich-PVC in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Produkte wie Dachbahnen, Kabel und Leitungen, Bodenbeläge und Tapeten sind kontinuierlich weiter entwickelt worden und basieren auf nachhaltigen Inhaltsstoffen. Flexible PVC-Produkte sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken und auch in Zukunft unverzichtbar. Sie zeichnen sich durch ihre lange Lebensdauer aus, sind wirtschaftlich, sicher und hochwertig“, so AGPU-Geschäftsführer Thomas Hülsmann. Sowohl die Beurteilung der ECHA als auch der jüngste Beschluss der EU-Kommission seien ein deutlicher Beleg für diesen Fortschritt.

Die vier Jahre andauernde wissenschaftliche Bewertung umfasste neben einem öffentlichen Konsultationsprozess auch eine unabhängige Bewertung durch den Ausschuss für Risikobeurteilung der ECHA, welcher sich aus anerkannten Experten aller 28 Mitgliedsstaaten zusammensetzt. Berichterstatter war der deutsche Toxikologe Professor Dr. med. Helmut Greim aus München. Der 396-Seiten-Report der ECHA-Wissenschaftler beinhaltete eine Analyse der möglichen Exposition von DINP und DIDP aus allen Quellen und Produkten, einschließlich Nahrung, Hautkontakt, Innenraumluft und Hausstaub, Kleidung, Lebensmittel, PVC-Böden, Fahrzeuginnenräumen usw. Ausdrücklich wurden mögliche Gefährdungen für Kinder und für Erwachsene untersucht.

Zu den Feststellungen der ECHA gehört die Aussage, es sei keine Gefahr durch eine mögliche Kombination der Wirkungen von DINP und DIDP über die Nahrungsaufnahme oder über die Innenraumluft und Hausstaub zu erwarten.

Weiterführende Dokumente:
ECHA-Report
Papier der EU-Kommission
Webseite ECPI
FAQ zum Thema Weich-PVC

Dr. Jan-Marco Luczak MdB zu Besuch bei profine in Berlin

Der CDU Bundestagsabgeordnete Dr. Jan-Marco Luczak besuchte am 27. Januar 2014 die profine GmbH in ihrem Werk in Berlin. Dr. Luczak wollte sich aus erster Hand erkundigen, welche Bedeutung die Energiewende in Deutschland sowie die europäischen Energiesparinitiativen für die betroffenen Industrien haben. Dr. Michael Szerman, Leiter des Ressorts Wirtschaft, Politik und Umwelt sowie Leiter der Forschung & Entwicklung von profine, schilderte dem Gast die Situation aus Sicht eines Unternehmens, dessen Kerngeschäft Technologien und Systeme für energieeffiziente Fenster sind.

Das Systemhaus profine sei für die Energiewende gut vorbereitet, mit Fenstersystemen, die einen wertvollen Beitrag zum Energiesparen am Bau leisten – auch für die energieeffiziente Sanierung, denn „jede Kilowattstunde, die erst gar nicht verbraucht wird, ist die effizienteste“, so Dr. Szerman. Darüber hinaus sei die Branche mit der flächendeckenden Rücknahme der ausgebauten Fenster über das Rewindo-System in Sachen Recycling vorbildhaft. Dr. Szerman betonte, dass die Hauseigentümer mehr politische Unterstützung brauchen, um Sanierungsvorhaben anzugehen und die Klimaschutzziele der Bundesregierung zu erreichen. Die im Koalitionsvertrag vereinbarte Erhöhung und Verstetigung der KfW-Mittel müsse um steuerliche Anreize ergänzt werden. Eine einseitige Konzentration der Energiepolitik auf die Energieerzeugung greife zu kurz, weil etwa 40 Prozent der Energie in Gebäuden verbraucht wird. Dr. Luczak, der als Berichterstatter der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag für Fragen des Mietrechts zuständig ist, betonte, dass die geplanten Neuerungen im Mietrecht nicht zulasten des Wohnungsbaus gehen dürften.

Dieses Ziel, die Energiewende auch mit dem Aspekt der Energieeffizienz zu koppeln, verfolge ebenfalls die Bundesregierung, versicherte Dr. Luczak dem Gastgeber. Im Grundsatz stimme er dem Wunsch vollständig zu, verwies aber auf den begrenzten Bundeshaushalt.

Als weiteres Thema wurde die Sorge um nachteilige Korrekturen des EEG bezüglich der Umlagebefreiung energieintensiver Industrien besprochen. Dr. Luczak betonte hier, dass die internationale Wettbewerbsfähigkeit der energieintensiven Industrie erhalten bleiben müsse und zeigte Verständnis für die Sorgen der AGPU und von profine.

Der Bundestagsabgeordnete hob zum Abschluss des Gespräches anerkennend hervor, dass sich das profine-Werk an der Motzener Straße „zu einer Konstante der Berliner Industrie“ entwickelt habe und mit seinen jährlich 10 neuen Auszubildenden einen beachtenswerten Beitrag für die Zukunft der hiesigen Wirtschaft leiste.

Der Besuch kam auf Initiative von Thomas Hülsmann, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft PVC und UMWELT e.V. (AGPU), Bonn, zustande. Die AGPU engagiert sich seit 2010 für die ganzheitliche Betrachtung der Energiepolitik durch Veranstaltungen und Gespräche gemeinsam mit den Fensterprofilherstellern.

Rewindo startet Pilotprojekt für Kleinstmengen in der Region Bonn/ Rhein-Sieg

Mit der Einführung von lokalen Annahmestellen für Kleinstmengen will die Rewindo GmbH mit Sitz in Bonn künftig neue Logistikwege für das Recycling ausgedienter Kunststofffenster, -rollladen und -türen bereitstellen. Das Angebot soll das bestehende bundesweit flächendeckende Abholsystem ergänzen und richtet sich vor allem an Montagetrupps und kleinere Handwerksbetriebe.

„Es geht um all diejenigen, die kleinere Mengen nicht lagern können oderwollen. Zwar können wir Kleinstmengen mit unserem bestehenden System durch unsere Recycler und Logistikpartner auch momentan schon direkt erfassen. In der Benennung von lokalen Annahmestellen sehen wir aber eine sinnvolle Ergänzung, die das Verfahren für alle Seiten weitervereinfachen kann“, so Rewindo-Geschäftsführer Michael Vetter.

Mit der Hündgen Entsorgungs GmbH & Co. KG mit Sitz in Swisttal und Niederlassung in Bonn, der Josef Keller Containerdienst GmbH mit Geschäftsstellen in Sankt Augustin und Bad Honnef sowie der M+P Umweltdienste GmbH aus Overath, konnten in einem ersten Schritt in der Pilotregion Bonn/Rhein-Sieg gleich drei Unternehmen gewonnen werden, die ab sofort als Logistiker auch eine Anzahl von weniger als zehn Fenstern annehmen und der Verwertung über die Rewindo-Recyclingpartner zuführen. „Wir freuen uns sehr, dass wir quasi vor unserer Haustür dreisehr etablierte Entsorger als Partner für das Projekt begrüßen können. Damit spannen wir in der Region ein zusätzliches Netz und die Zuführungder Materialien zum werkstofflichen Recycling bleibt garantiert“, so Vetter.

Bonn/Rhein-Sieg soll jedoch kein Einzelfall bleiben. Ziel der Rewindo ist,das begonnene Projekt sukzessive auf weitere Regionen zu erweitern, umschließlich bundesweit lokale Annahmestellen für Kleinstmengen zuetablieren.

ECPI: Die hochmolekularen Phthalate DINP und DIDP sind sicher in allen gegenwärtig erlaubten Verbaucheranwendungen

Europäische Kommission identifiziert „keine weiteren Risiken“.

Am 31. Januar 2014 hat die Europäische Kommission ihre Ergebnisse zur
Neubewerung der Beschränkung von DINP und DIDP in Spielzeug und Babyartikeln, die in den Mund genommen werden können, veröffentlicht. Die Europäische Kommission stimmt mit den im August letzten Jahres vorgestellten Ergebnissen der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) überein, die im September 2009 beauftragt wurde, neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu diesen beiden hochmolekularen Phthalaten zu bewerten.

Basierend auf der Bewertung durch ECHA, ist die Europäische Kommission zu dem Schluss gekommen, dass „keine unvertretbaren Risiken für die Verwendung von DINP und DIDP in Produkten bestehen, die kein Spielzeug oder Babyartikel sind, und, die in den Mund gesteckt werden können” Die Europäische Kommission hat aus diesem Grund beschlossen, dass das derzeitige Verbot von DINP und DIDP in Spielzeug und Babyartikeln, die in den Mund gesteckt werden können (eine vorbeugende Beschränkung war seit 2005 in Kraft) aufrecht erhalten wird. Weiterhin hat die Europäische Kommission geschlussfolgert, dass „angesichts des Mangels an weiteren Risiken durch die Nutzung von DINP und DIDP, die Bewertung von Alternativstoffen weniger drängend sei.“ DINP und DIDP sind daher sicher für die Nutzung in allen derzeitigen Verbraucheranwendungen.

„Die Sicherheit und optimale Leistungsfähigkeit von Weichmachern ist wesentlich für die zahlreichen, langlebigen, flexiblen PVC Artikel, die täglich von Millionen von Europäern benutzt werden. Der European Council for Plasticisers and Intermediates (ECPI) ist sicher, dass die Veröffentlichung der Europäischen
Kommission den Verbrauchern das nötige Vertrauen zurückgeben, und Unternehmen eine klare Rechtslage schaffen wird, um die auf diesen beiden Weichmachern basierende Produkte weiter zu nutzen“, so ECPI’s Manager, Dr. Stéphane Content. DINP und DIDP haben sich als zuverlässige Alternativen zu den gekennzeichneten niedrigmolekularen Phthalaten bewährt, welche derzeit den REACH Zulassungsprozess durchlaufen.

Hinsichtlich der Verwendung in Spielzeug und Artikeln für Kinder hat ECHA beschlossen, dass „keine weitergehenden Risiko-Management Maßnahmen nötig sind, um die Risiken durch den Kontakt von Kindern mit DINP und DIDP zu minimieren”. Für Erwachsene wurden durch die Humanbiomonitoringdaten, die von ECHA bewertet wurden, festgestellt, dass „der Kontakt durch die Aufnahme von Lebensmitteln und im Innenraum gering ist“, und, im Falle von Hautkontakt mit DINP und DIDP, „erwartungemäß nicht davon ausgegangen werden kann, dass sich hierdurch Risiken für Erwachsene oder in der Entwicklung befindlichen
Föten in schwangeren Frauen ergeben“. Zusammenfassend hat ECHA beschlossen, dass „keine über die bestehenden Restriktionen hinausgehenden weiteren Risikomanagement-Maßnahmen nötig sind, um die Risiken durch den Kontakt mit DINP und DIDP zu mimimieren“.

Die Überprüfung der Beschränkungen von nicht klassifizierten hochmolekularen Phthalaten ergab sich aus der entsprechenden Verpflichung im Eintrag 52 in Anhang XVII von REACH, in welchen die ursprüngliche Beschränkung der Richtlinie 2005/84/EC aufgenommen wurde.

Diese vier Jahre andauernde wissenschaftliche Bewertung umfasste eine öffentliche Anhörung sowie eine unabhängige Bewertung durch den Aussschuss für Risikobeurteilung (RAC) der ECHA,welcher sich aus Experten
aller 28 Mitgliedsstaaten zusammensetzt. Der ECHA Report beinhaltete eine Analyse der möglichen Exposition von DINP und DIDP aus allen Quellen, einschließlich Innenraumluft und Staub, Kleidung, Lebensmittel, Vinylböden und Fahrzeuginnenräumen.

Fotoplanen aus PVC: Perfekte Illusion

Garagentore in tristen Farben sind kein erfreulicher Anblick. Doch mit bedruckten Fotoplanen aus PVC-beschichtetem Gewebe lässt sich schnell Abhilfe schaffen. Ob Motorboot, Weinflasche oder Motorrad: Die Motivplanen zeigen die schönen Dinge des Lebens, die wir gerne in unserer Garage bewahren würden. Und sie verwandeln die farblosen Tore in wahre Hingucker. Das Unternehmen style-your-garage.com bietet über 350 verschiedene Motive an, die sich mit Klettband auf dem Garagentor anbringen lassen. Die lichtechten, wetterfesten Fotoplanen ermöglichen tiefe Einblicke in die Seele des Garagenbesitzers. Zu den Top-Drei-Motiven zählen die Harley-Davidson „Road King“, ein Jet mit abgeklappten Flügeln und ein Pferdestall.

www.style-your-garage.com