„Best Practice“ geht im Frühjahr auf die Zielgrade

Nach knapp 1,5 Jahren Laufzeit geht die Aktion „Best Practice für die Umwelt“ im kommenden Frühjahr in die Zielgerade. Ihr primärer Zweck ist es, speziell in den Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen beispielhafte Bauprojekte zu ermitteln, bei denen ausgediente PVC-Bauprodukte wie z.B. Fenster oder Bodenbeläge recycelt und wiederverwertet werden. Die Initiatoren – Arbeitsgemeinschaft PVC und Umwelt e.V. (AGPU), Rewindo GmbH, Fenster-Recycling-Service, beide Bonn, sowie die Arbeitsgemeinschaft PVC-Bodenbelag Recycling (AgPR), Marl, – wollen darüber hinaus demonstrieren, dass werkstoffliches PVC-Recycling in der Bauwirtschaft nicht nur in Ostdeutschland, sondern in der gesamten Republik moderne, umweltgerechte Maßstäbe für Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit setzt.

Musterprojekt 2016 ins Leben gerufen

Die Initiative richtet sich an Wohnungs-, Fensterbau-, Entsorgungs- und Abbruchunternehmen sowie an Bauherren Öffentlicher Gebäude. Nach Ende der Aktion werden beispielhafte „Best Practice“-Referenzen in Wort und Bild, Presseresonanzen sowie Stellungnahmen von Unternehmen und Verbänden zu dem im Sommer 2016 ins Leben gerufenen Musterprojekt in einer
Dokumentation zusammengestellt. Von Beginn an haben mehrere Firmen und Institutionen ihre Unterstützung für die Initiative „Best Practice für die Umwelt“ geäußert, u.a. der Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften e.V. (VSWG), Dresden; der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V. (HDB), Berlin; der Deutsche Abbruchverband e.V., Köln; der Bauindustrieverband Sachsen / Sachsen-Anhalt e.V., Leipzig; der Verband Fenster + Fassade (VFF), Frankfurt am Main; sowie führende Fensterbauunternehmen aus den neuen Bundesländern.

Die Mehrzahl der Projekte registrieren die Initiatoren im Bereich des PVC-Altfensterrecycling. In diesem Bereich werden – nicht nur in den drei Bundesländern – seit Jahren hohe Zuwächse verzeichnet. „Im Jahr 2016 erzielten wir zusammen mit unseren langjährigen Recyclingpartnern eine aufbereitete Menge von ca. 30.000 Tonnen Regranulat aus Altfenstern, was etwa 1,8 Millionen Fenstereinheiten entspricht. Hieraus entstehen später erneut Kunststofffenster mit Recyclatkern“, berichtet Rewindo-Geschäftsführer Michael Vetter. Er sieht in der Aktion deutliche Vorteile für die beteiligten Unternehmen: „Durch werkstoffliches Recycling gewinnen diese in der Öffentlichkeit Pluspunkte für nachhaltiges Handeln. Darüber hinaus können sie bares Geld sparen, weil das Recyclingsystem preiswerter ist als die Entsorgung in Baumischcontainern.“

Umweltfreundlicher Stoffkreislauf

„Neben Altfenstern, Dachbahnen und Rohren aus Kunststoff sind auch Bodenbeläge ein bedeutender Baustein im werkstofflichen Recycling von Bauprodukten“,
betont AgPR-Geschäftsführer Dr. Jochen Zimmermann. Seine Organisation betreibt in Troisdorf eine zentrale Recyclinganlage für ausgediente PVC-Bodenbeläge: „Auf diese Weise tragen wir zu einem geschlossenen, umweltfreundlichen Stoffkreislauf für ausgediente Bodenbeläge bei.“ Die in Troisdorf angelieferten PVC-Alt-Bodenbeläge werden nach Aussortierung anderer Materialien in der 1991 errichteten Anlage zu Feinmahlgut verarbeitet. Bei Eignung lässt sich dieses problemlos bei der Produktion neuer PVC-Bauprodukte einsetzen.“

Wichtiger Bestandteil von „VinylPlus“

Warum eigentlich „Best Practice“? „Bei energetischen Sanierungen von Wohn- und Gewerbegebäuden fallen wie auch beim Rückbau von Immobilien große Mengen an Bauabfällen an. Mit Blick auf eine umweltgerechte Entsorgung in möglichst geschlossenen Materialkreisläufen gelten Materialtrennung und werkstoffliches Recycling heute dabei als die beste Vorgehensweise“, so AGPU-Geschäftsführer Thomas Hülsmann. Recycling von PVC im Baubereich sei darüber hinaus ein wichtiger Bestandteil von „VinylPlus“, dem Nachhaltigkeitsprogramm der europäischen PVC´-Branche.

Vorschläge werden noch entgegengenommen

Noch bis März 2018 haben alle Bauherren aus der Wohnungswirtschaft oder dem Gewerbebau, sowie von Abbruchunternehmen, Fensterbau- und Entsorgungsbetrieben in den Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen die Chance, ihre „Best Practice“-Vorschläge bei Rewindo, der AGPU oder der AgPR einzureichen. Neben der Abschlussdokumentation sind in ausgewählten Fällen aktuelle und werbewirksame Pressetermine an den Baustellen geplant.

Wenn Sie einen Vorsachlag haben können Sie uns gerne kontaktieren unter:  Tel.: 0228 / 91783-0, Fax: 0228 / 5389594 oder E-Mail agpu@agpu.com

 

PVC-Workshop am 16. Januar 2018 in Bonn

Am 16. Januar 2018 findet der nächste gemeinsame Workshop „PVC und Umwelt“ von AGPU und PlasticsEurope Deutschland in Bonn statt. Auf der Agenda stehen Themen wie die Einstufung des Brandverhaltens von Bauprodukten, Vorschläge zur Neueinstufung von Titandioxid, PVC im Automobilinnenraum und Förderung von Recycling. Die Teilnahme ist für Mitglieder von AGPU und PlasticsEurope Deutschland kostenlos. Für Nicht-Mitglieder wird eine Teilnahmegebühr in Höhe von 300 € erhoben.

Weitere Informationen zum Programm und Zimmerkontigenten erhalten Sie bei iris.pohl@agpu.com.

Erfolgreiche Veranstaltungsreihe: PVC-Recycler treffen PVC-Verarbeiter

In der vergangenen Woche fand in Erlangen bei REHAU das dritte und letzte Regionaltreffen der Veranstaltungsreihe „PVC-Recycler treffen PVC-Verarbeiter“ in diesem Jahr statt. AGPU und VinylPlus haben die Netzwerk-Treffen 2012 ins Leben gerufen und dadurch das PVC-Recycling in Deutschland weiter vorangebracht.

Das Treffen in Erlangen war die nunmehr zehnte Veranstaltung und erfreute sich ebenfalls über einen guten Zuspruch aus der Branche. Insgesamt haben AGPU und VinylPlus seit der Auftaktveranstaltung in Köln rund 250 Experten miteinander ins Gespräch gebracht. Aufgrund des großen Interesses und des anhaltenden Bedarfs bei allen Beteiligten wird geplant, die Veranstaltungsreihe in Deutschland 2019 fortzusetzen. Das erfolgreiche Konzept wird nun auch den anderen nationalen Verbänden zur Nutzung angeboten.

Nutzungsdauer von Bodenbelägen verglichen

Langlebige Bodenbeläge sichern den Werterhalt von Immobilien. Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) hat in einer Veröffentlichung, die vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz unterstützt wird, die typische Nutzungsdauer verschiedener Bodenbeläge verglichen. Zu den drei Belägen mit der längsten Nutzungsdauer gehören neben Keramik/Feinsteinzeug (60 Jahre) und Holzparkett (ca. 40 Jahre) auch PVC- und Kunststoffbeläge. Hier geht die Fachagentur von einer Nutzungsdauer von 20 Jahren aus.

Vinyl-Bodenbeläge sind aufgrund ihres günstigen Anschaffungspreises und der geringen Betriebskosten über ihren gesamten Lebenszyklus sehr wirtschaftlich. Die glatten Oberflächen sind schmutzunempfindlich, strapazierfähig und leicht zu reinigen, so dass die Unterhaltskosten im Vergleich zu anderen Materialien um bis zu 30 Prozent sinken.

Die Veröffentlichung ist auf der Webseite des FNR gegen Schutzgebühr erhältlich.

Europäische PVC-Kabelbranche setzt auf Innovation und Nachhaltigkeit

Lyon, den 27. Oktober 2017. PVC4Cables hat in Lyon, Frankreich, die erste gleichnamige Konferenz zum Thema „Sustainability, Innovation, Market: The new horizons of the PVC cables industry“ veranstaltet, an der mehr als 120 Delegierte aus ganz Europa teilnahmen. Im Fokus der Konferenz standen die bedeutenden Fortschritte der PVC-Kabelbranche in Bezug auf Nachhaltigkeit und Innovation, insbesondere durch die Entwicklung neuer Rezepturen. Daneben fand eine sachliche Debatte über die Auswirkungen der europäischen Gesetzgebung auf den Markt, insbesondere durch die Bauproduktenverordnung und die RoHS-Richtlinie statt.

„Die große Beteiligung aus der europäischen Wertschöpfungskette an dieser ersten PVC4Cables-Konferenz ist ein sehr positives Signal“, begrüßte Carlo Ciotti, Sprecher von PVC4Cables, die Teilnehmer. „Es zeigt, dass die gesamte Industrie entschlossen ist, diesen wichtigen Anwendungsbereich zu unterstützen und ihr Wissen und ihre Erfahrungen auszutauschen.“

Cristina de Santos von AMI Consulting eröffnete die Konferenz mit einem ausführlichen Bericht über den PVC-Kabelmarkt und dessen Entwicklung. Kabel und Leitungen stellen heute den größten Anwendungsbereich für Weich-PVC in Europa dar. Rund sieben Prozent des hergestellten PVC fließen in Kabel und machen 46 Prozent des gesamten Kabelmarktes in Europa aus.

Roland Dewitt, ACCIPIS, referierte über die Bauproduktenverordnung, Euroklassen und Kriterien sowie Testmethoden und CE-Kennzeichnung. Diese Themen boten auch eine gute Grundlage für die weitere Diskussion, unter anderem zur Umsetzung der Bauproduktenverordnung in den verschiedenen europäischen Ländern. Experten aus Frankreich, Deutschland, Italien und Spanien betonten, dass die Umsetzung eine Herausforderung für den europäischen Kabelmarkt darstellt. Arjen Sevenster, Senior Manager bei ECVM, gab den Teilnehmern einen aktuellen Überblick zur RoHS-Richtlinie und zu BEMP (Best Environmental Management Practice).

Im Hinblick auf die Nachhaltigkeit wurden in den vergangenen Jahrzehnten dank der freiwilligen Selbstverpflichtung der europäischen PVC-Branche bedeutende Fortschritte erzielt. Dazu gehört die schrittweise Verringerung des Energie- und Ressourcenverbrauchs und damit die Verringerung der Treibhausgasemissionen, die Entwicklung einer neuen Generation von PVC-Rezepturen sowie die Entwicklung von Sammel- und Verwertungssystemen.

Kabel sind derzeit eine der wichtigsten Quellen für PVC-Recycling-Material. So wurden 2016 im Rahmen von VinylPlus (www.vinylplus.eu) von insgesamt 568.696 Tonnen mehr als 127.000 Tonnen PVC-Kabel recycelt. Neue Technologien wie beispielsweise VinyLoop wurden entwickelt, um hochwertiges Recyclat zu erhalten. Francesco Tarantino, General Manager von VinyLoop, erläuterte in seinem Vortrag das Verfahren und beendete damit den ersten Teil des Konferenzprogramms.

Die etablierte PVC-Kabelindustrie präsentierte sich als eine Branche, die durchaus in der Lage ist, große Herausforderungen und Ziele im Hinblick auf Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft und neue Entwicklungen anzunehmen. Innovationen in allen Bereichen, insbesondere bei der Polymerisation, bei Additiven, bei der Compoundierung, Verarbeitung und bei den Endverbrauchern sowie beim Recycling sind der Motor der PVC-Industrie. Es wird geschätzt, dass jährlich weltweit mehr als 12.000 Patente erteilt werden, die einen Bezug zu PVC haben, hob Daniel Martinz, Technical Marketing und Development Manager Specialty Vinyls bei INOVYN, hervor. Er stellte in seiner Präsentation neue Rezepturen und Entwicklungen vor, um die Leistungsfähigkeit von PVC weiter zu steigern. Er fügte hinzu: „Innovationen sind essenziell für die PVC-Branche und ein Schlüssel zur Langlebigkeit“.

Professor Enrico Boccaleri, Forscher an der Università del Piemonte Orientale (Italien), erläuterte, wie die Verwendung von Nanotechnologien im PVC-Kabelsektor zu Verbesserungen der thermischen Stabilität und so zur Verringerung des Abbaus unter HCl-Emissionen führen könnte. Gianluca Sarti vom PVC Forum Italia (Compounds for Cables Group) stellte konkrete Beispiele vor, wie die Forschung und Entwicklung von neuen Rezepturen das Brandverhalten von PVC-Kabeln verbessern können.

Die Nachmittagsveranstaltungen zum Thema „Innovation: Lösungen und Möglichkeiten“ wurden durch einen Überblick neuester Entwicklungen bei PVC-Additiven mit Vorträgen von Matthias Pfeiffer, European Plasticisers; Alain Cavallero, ESPA (European Stabiliser Producers Association); und Philippe Salémis, pinfa (The Phosphorous, Inorganic and Nitrogen Flame Retardants Association) ergänzt.

„Diese Vorträge und Diskussionen haben gezeigt, wie Forschung und Entwicklung wichtige Weiterentwicklungen in einem Anwendungsgebiet wie PVC-Kabel, die als ausgereift gelten, bringen können“, so Zdenek Hruska, Projektmanager für PVC4Cables. „Wir hoffen, dass eine Veranstaltung wie diese zur besseren Vernetzung und Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Unternehmen der Wertschöpfungskette von PVC-Kabeln beiträgt und so zu weiteren Fortschritten bei Innovationen und der Nachhaltigkeit führt.

PVC-Partner APP in aktualisierter Fassung erhältlich

Seit Oktober 2012 sind alle wichtigen Publikationen der AGPU auch in der PVC-Partner App abrufbar. Sie unterstützt die Betriebssysteme iOS (Apple) und Android (Google) und wurde in den vergangenen fünf Jahren rund 23.500 Mal auf Smartphones und Tablets installiert. Seit Ende vergangener Woche sind auch die aktuellen Herbst-Ausgaben von STARKE Seiten und BLITZ-INFO in der App verfügbar.

Kürzlich gab es auch eine Aktualisierung der App selbst, die nun einige Verbesserungen aufweist. Dazu gehört auch eine bessere Bedienbarkeit der App. Sie kennen sie PVC-Partner App noch nicht oder möchten mehr zu diesem Angebot wissen? Dann sprechen Sie uns bitte an.

Die App kann kostenlos in den App-Stores von Apple und Google heruntergeladen werden:

Apple App-Store: https://itunes.apple.com/de/app/pvc-partner-kommunikation/id588969815

Google App-Store: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.pressmatrix.pvc

PVC-Recycling: Rekordprojekt in Franken

Ende Oktober 2017 fiel der Startschuss für ein in mancherlei Hinsicht rekordverdächtiges Bauprojekt. In Schweinfurt wird derzeit eine ehemalige Siedlung der US-Streitkräfte, die sich heute im Besitz der Stadt befindet, abgerissen und durch ein Neubaugebiet ersetzt. Bis 2019 werden die Arbeiten auf dem 28 Hektar großen Areal mit 34 dreigeschossigen Wohnzeilen und 13 Doppelhäusern voraussichtlich andauern. Der Rückbau erfolgt nach modernen und umweltgerechten Standards, was nicht nur eine Trennung der unterschiedlichen Baustoffe beinhaltet, sondern auch deren Recycling.

Neben einer größeren Menge an ausgedienten PVC-Bodenbelägen werden beim Abbruch der Siedlung auch rund 2.500 Kunststoff-Altfenster ausgebaut, in Containern gesammelt, anschließend werkstofflich recycelt und zu Fenster- und Bauprofilen wiederverwertet.  Das Projekt in Schweinfurt gehört zu den bundesweit vier größten Recyclingprojekten für PVC-Altfenster der letzten zehn Jahre – und im Freistaat Bayern stellt das Projekt sogar einen Recyclingrekord auf. Begleitet wird das Projekt von der Arbeitsgemeinschaft PVC und Umwelt e.V. (AGPU), von Rewindo Fenster-Recycling-Service GmbH, von der Arbeitsgemeinschaft PVC-Bodenbelag Recycling (AgPR), vom europäischen Wirtschaftsverband für Hersteller von PVC-Fensterprofilsystemen und verwandten Bauprodukten (EPPA ivzw) sowie vom Recycling-Unternehmen Dekura GmbH.

Im Rahmen eines Pressetermins stellten AgPR, AGPU, Rewindo und Dekura zusammen mit dem Rückbauunternehmen am 25. Oktober die PVC-Recyclingaktivitäten vor Ort vor. Neben Vertretern der lokalen Medien berichtete auch der Bayrische Rundfunk dabei.

Klimakonferenz: DGNB bietet umfangreiches Rahmenprogramm

In einer Woche beginnt in Bonn die 23. UN-Klimakonferenz (COP23). Auch die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) wird vor Ort sein und sowohl für die akkreditierten Teilnehmer der Konferenz als auch für alle Interessierten ein umfangreiches Rahmenprogramm anbieten. So startet am 9. November mit dem Building Action Symposium eine von UN-Umweltprogramm (UNEP) unterstützte Veranstaltung, in der es unter anderem um energie-effizientes und ressourcen-schonendes Bauen geht. Christine Lemaitre, Geschäftsführender Vorstand der DGNB, hält hier den Impulsvortrag zur Rolle von lebenszyklusorienten Ansätzen beim Bau.

Die AGPU ist seit vielen Jahren Mitglied bei der DGNB. Christine Lemaitre, hat in ihrem Vortrag auf einer AGPU-Mitgliederversammlung PVC als innovativen und zukunftsfähigen Werkstoff gelobt. Beim letzten Workshop PVC und Umwelt in Frankfurt berichtete Geschäftsführer Johannes Kreißig über aktuelle Entwicklungen insbesondere mit Hinblick auf künftige Zertifizierungen. Auch er wird während des Klimagipfels in Bonn sein.

http://www.dgnb.de/dgnb-ev/de/veranstaltungen/cop23/index.php

Aktueller PVC-Trendreport veröffentlicht

In der aktuellen Oktober-Ausgabe der Fachzeitschrift KUNSTSTOFFE (Carl Hauser Verlag, München) ist in Zusammenarbeit mit dem AGPU-Mitgliedsunternehmen Vinnolit ein aktueller Trendreport zum Werkstoff PVC erschienen. Im Fokus des sieben Seiten langen Artikels stehen die fortschrittlichen und nachhaltigen Eigenschaften von PVC für die Bau-, Fahrzeug- und Konsumgüterbranche.

Mit seiner großen Vielseitigkeit punktet PVC, doch auch die Anforderungen der Anwender insbesondere im Bereich Gesundheits- und Umweltschutz steigen. Deswegen ist die sorgfältige Auswahl, Weiterentwicklung und Abstimmung aller Rezepturkomponenten von steigender Bedeutung.

Angebot des PVC-Recycling-Finder weiter ausgebaut

Nach dem letzten größeren Update des PVC-Recycling-Finder im Januar hat die AGPU nun das Angebot der Informationsplattform weiter ausgebaut. Überarbeitet wurde insbesondere die interaktive Karte mit rund 60 im Finder gelisteten PVC-Recycling-Unternehmen. Darüber hinaus wurde die Webseite um einen News-Bereich mit aktuellen Artikeln rund um das Thema PVC-Recycling ergänzt.

Seit Gründung des PVC-Recycling-Finder erfreut sich die Seite über einen steigenden Zuspruch – nicht nur an Zugriffen, sondern auch an Anfragen, die die Recycling-Experten der AGPU-Geschäftsstelle in Bonn regelmäßig beantworten. Passend dazu veranstaltet die AGPU gemeinsam mit VinylPlus die Reihe „PVC-Recycler treffen PVC-Verarbeiter“. Das nächste regionale Treffen hierzu findet am 23. November 2017 in Erlangen bei REHAU statt.

http://www.pvcrecyclingfinder.de/